Getanzte "Bienensprache"

Mit Hilfe ihrer Tanzsprache teilt eine Honigbiene den anderen Sammelbienen mit, wo sich eine ergiebige Trachtmöglichkeit befindet. Es gibt zwei Grundformen:
1. Rundtanz

Der Rundtanz bedeutet, dass die gefundene Trachtquelle in der Nähe, rund um den Bienenstock (bis zu 100m Umkreis in ebener Lage), zu finden ist. Die mittanzenden Bienen nehmen mit ihren Fühlern den spezifischen Duft der gefundenen Blütenart auf, der im Haarkleid der Tänzerin haftet. Je nach Ergiebigkeit der Trachtquelle wird schneller oder langsamer getanzt.

2. Schwänzeltanz

Der Schwänzeltanz zeigt eine Trachtquelle an, die über 100 m entfernt ist. Die Tanzrichtung gibt den Winkel zwischen den Geraden "Bienenstand-Sonne" und "Bienenstand-Trachtpflanze" an. Mit der fortschreitenden Änderung des Sonnenstandes ändert sich dieser Winkel und damit auch die Tanzrichtung. Die Anzahl der Tanzwendungen (rechts-links. links-rechts) in einer bestimmten Zeiteinheit gibt die Entfernung der Trachtpflanze an. Bei weit entfernten Trachtquellen ist die Schwänzelstrecke in jeder Tanzfigur länger und der Tanzrhythmus langsamer.

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